LEO Theater zeigt legendäre Sketche von Loriot

[Leo-Theater]  Sieben neue Termine im Programm

Seine zahlreichen Sketche sind legendär – etwa die Nudel im Gesicht beim verpatzten Rendezvous, der missglückte Auftritt des Lottogewinners Erwin Lindemann oder die Jodelschule. Er gilt als erfolgreichster und nobelster Humorist, der ein Millionenpublikum erreichte: Loriot alias Vicco von Bülow. Seine Sketche sind ein Dauerbrenner im Programm des LEO Theaters, das in den kommenden Monaten sieben neue Termine anbietet. Der Vorverkauf hat begonnen.

Marika Kotulla und Marc Neumeister in LORIOT © Andreas Winkelsträter/Leo-Theater



Seine Sprüche sind längst Kult und rufen heute noch herzhafte Lacher beim Publikum hervor: „Früher war mehr Lametta“, „Eigentlich bin ich Opa Hoppenstedt – das Alter, das Befinden, das Aussehen, alles trifft zu“, „Die Scheidung ist die Korrektur eines tragischen Irrtums.“, „Ich heiße Erwin Lottemann und bin Rentner. Und in 66 Jahren fahre ich nach Island und da mache ich einen Gewinn von 500 000 Mark und im Herbst eröffnet dann der Papst mit meiner Tochter eine Herren-Boutique in Wuppertal.“, „Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann!“ oder auch „Ich lasse mir von einem kaputten Fernseher nicht vorschreiben, wann ich ins Bett zu gehen habe.“ Die Ente bleibt draußen!“, ein Satz, der TV-Geschichte geschrieben hat. Er stammt aus dem Loriot-Sketch „Die Herren im Bad“, jenem legendären Dialog der Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbner. Das Leo Theater erinnert in „Loriot“ an Vicco von Bülow. Viele seiner Kunstfiguren und teils bizarren Sketche sind längst zum Volksgut geworden, etwa Lottogewinner Erwin Lindemann, der mit dem Papst eine Boutique in Wuppertal eröffnen möchte oder eben der Streit der beiden Herren Müller-Lüdenscheid und Dr. Klöbnerin der Badewanne um das gelbe Quietsche-Entchen – wer kennt sie nicht?

Im Programm des LEO Theaters darf die ulkige „Eheberatung“ ebenso wenig fehlen wie das Jodeldiplom, das Frau Hoppenstedt imInstitut für modernes Jodeln ablegen möchte. „Holleri du dödl di“ – das ist Kult. Und Frau Hoppenstedt betont: „Ich finde, gerade eine Hausfrau mit Familie sollte eine abgeschlossene Berufsausbildung haben. Wenn mal die Kinder aus dem Haus sind oder es passiert irgendwas… dann habe ich nach zwei Jahren Jodelschule mein Jodeldiplom. Da habe ich was in der Hand!“

Oder jene morgendliche Unterhaltung eines Ehepaares über das Frühstücksei: „Berta, das Ei ist hart!“ Und selbstverständlich steht auch Dr. Dattelmann, der Leiter und einzige Lehrer des Instituts zum Erlernen kultivierter Umgangsformen, auf der Bühne des LEO Theaters. Natürlich möchte Herr Blühmel im Institut die richtigen Umgangsformen und Konversation erlernen. Doch das ist nicht so einfach, wie sich herausstellt, auch wenn er stets betont: „Wenn meine Gattin Klöße zubereitet, sind sie leicht und bekömmlich…“

Im Programm „Loriot II“ warten Marc Neumeister, Anke Windgassen, Marika Kotulla, Denise Hausmann, Luc Packlidat und Hugo Boecker mit weitern Überraschungen aus der Sketch-Welt von Loriot auf. Und somit beenden wir diesen Artikel mit den Worten eines Bundestagsabgeordneten á la Loriot: „Meine Damen und Herren, wir wollen nicht vergessen, draußen im Lande, und damit möchte ich schließen, hier und heute stellen sich die Fragen, und ich glaube, Sie stimmen mit mir überein, wenn ich sage, letzten Endes, wer wollte das bestreiten. Ich danke Ihnen.“

Termine:
DO, 17.01., 20 Uhr | FR, 22.02., 20 Uhr | SA, 23.02., 20 Uhr | SA, 16.03., 20 Uhr
SO, 17.03., 11 Uhr (mit Frühstücksbuffet)
SO, 17.03., 15 Uhr (mit Kaffee und Kuchen)
FR, 24.05., 20 Uhr

Tickets:
Online: www.leo-theater.ruhr | tickets@leo-theater.ruhr
Vorverkauf: Städtische Sparkasse zu Schwelm | Hauptstraße 63 | 58332 Schwelm
MO – DO, 8.45 – 18 Uhr | FR, 8.45 bis 14.30 Uhr

 

 

 
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